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Berliner Geschichte - Die Geschichte Berlins


Berlin kann auf eine über 750jährige, wechselvolle Geschichte zurück- blicken. Lesen Sie hier eine kleine Zusammenfassung der langen Chronik der Stadt Berlin.

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts gab es auf dem heutigen Stadtgebiet bereits kleine Siedlungen. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Cölln (als Teil der Doppelsiedlung Berlin-Cölln) erfolgte im Oktober des Jahres 1237. Dieses Datum gilt heute als die Geburtsstunde der Stadt Berlin-Cölln.

Sieben Jahre später wird dann auch Berlin erstmals urkundlich genannt und im Jahre 1307 werden die Städte zu Berlin-Cölln vereinigt. Im Jahre 1319 ist dann die gemeinsame Stadtmauer fertiggestellt worden. In der Mitte des 15. Jahrhunderts leben bereits etwa 8000 Menschen in Berlin-Cölln und die Stadt wuchs bis zum 30-jährigen Krieg fortwährend an. Im Laufe des 30-jährigen Krieges halbiert sich allerdings die Einwohnerzahl wieder.

Potsdamer Platz in Berlin
Im Jahre 1709 werden Berlin-Cölln, Friedrichswerder, die Dorotheenstadt sowie die Friedrichstadt zur königlichen Residenzstadt vereinigt. In den nachfolgenden 200 Jahren beginnt die Blütezeit Berlins. Die Berliner Börse gründet sich, die erste Dampfmaschine wird in Betrieb genommen und im Jahre 1854 hat Berlin sogar das größte Eisenbahnnetz Europas. Im Jahre 1902 verkehrt in der Stadt die erste U-Bahn.
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges, der auch an Berlin nicht Spurlos vorbeiging, begannen auch hier die "goldenen" 20er Jahre.

Im Jahre 1920 erhielt die Stadt durch eine Gebietsreform von 8 Städte, 59 Landgemeinden und mehreren Gutsbezirken ihre noch heute vorhandene Ausdehenung und wurde eines der größten Ballungsgebiete in Europa.
Berlin hatte nun über 4 Millionen Einwohner und war in jeder Hinsicht das Zentrum Deutschlands.

Nicht nur Kino, Theater und Kabarett erlebten ihre Blütezeit, die Stadt wurde auch zu einem Treffpunkt von Wissenschaft und Technik. So ging hier 1931 das weltweit erste Mal das Fernsehen auf Sendung.

Mit dem Machtantritt Hitlers, der Berlin zur "Welthauptstadt Germania" umbauen wollte, veränderte sich das Leben in der bis dahin Weltoffenen Stadt. Juden und politisch Andersdenkende wurden, wie überall in Deutschland, verfolgt und deportiert oder mussten die Stadt verlassen.
 
Nach dem zweiten Weltkrieg hatte sich das Stadtbild ein weiteres Mal geändert. Von der einstigen Weltstadt waren nur noch Ruinen geblieben, ein großer Teil der Bausubstanz wurde zerstört und die Einwohnerzahl Berlins sank auf etwa 2,5 Millionen Menschen.
 
Durch die Siegermächte Sowjetunion, USA, Großbritannien und Frankreich wurde Berlin in vier Sektoren geteilt. Die vier Stadtkommandanten bildeten die alliierte Militär Kommandantur und regierten die Stadt.
 
Im Jahre 1948 versuchte die Sowjetunion mit der Berlin-Blockade die Macht über das ganze Stadtgebiet zu erlangen und die Westalliierten zum Abzug zu zwingen. Berlin wurde in dieser Zeit mit den sogenannten Rosinenbombern aus der Luft versorgt. Das Verhältnis zu den westlichen Besatzungsmächten veränderte sich in dieser Zeit stark, die Westberliner sahen sie nicht mehr als Besatzer sondern vielmehr als eine Art "Schutzmächte" an.
 
Die Entwicklung der Stadt verlief ab da in unterschiedliche Richtungen. Westberlin wurde nach und nach zu einem Teil der Bundesrepublik, Ostberlin dagegen wurde zur neuen, sozialistischen Hauptstadt der DDR. Bis zum Bau der Berliner Mauer im Jahre 1961 konnte man jedoch die Sektorengrenzen relativ ungehindert passieren. So kam es, das viele Ostberliner einen Arbeitsplatz in Westberlin hatten.
 
Im August 1961 begann die DDR-Führung mit dem Bau der Mauer, die über 28 Jahre der Innbegriff des "Eisernen Vorhangs" zwischen Ost und West war. Erst durch die Proteste und Demonstrationen von hunderttausenden Menschen in Leipzig, Berlin und anderen Städten der DDR sowie der Grenzen durch Ungarn kam es am Abend des 9. November 1989 zum Fall der Berliner Mauer und damit zum Ende des kalten Krieges zwischen Ost und West.
 
Nach der "Wende" wuchs Berlin wieder zusammen. Vieles entstand neu, so auch der berühmte Potsdamer Platz, oder wurde aufwendig Saniert. Mit dem Beschluß des Bundestages, den Regierungssitz nach Berlin zu verlegen, wurde die Stadt auch wieder zur deutschen Hauptstadt.
 
Heute ist Berlin wieder eine der pulsierendsten Metropolen in Europa in der man immer wieder neue Dinge, zum Beispiel bei Studienreisen, entdecken kann und in seinem Urlaubstagebuch Berlin festhalten kann, zuammen mit den schönsten Schnappschüssen wird das zu einer sehr schönen Erinnerung. Weitere Berlin Info finden sie auch auf den anderen Seiten. Berlin ist immer eine Reise wert. Genauso, wie die Ostsee. Wer also dem Metropolenurlaub einen Entspannungsurlaub vorzieht, sollte zum Beispiel nach Kühlungsborn fahren.