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Berlin Neukölln

Der Stadtteil Berlin Neukölln war bis zur Eingemeindung im Jahr 1920 eine eigenständige Stadt im Süden von Berlin. Auch heute noch ist Neukölln sehr eigenständig. Es ist einer der größten und am dichtesten besiedelten Stadtteile von Berlin. Das Rathaus des Ortsteils gehört zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Es wurde um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert erbaut und sticht mit seinem 68 Meter hohen Turm deutlich aus der Skyline der umstehenden Häuser heraus. Nach einem Brand im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus noch mit einem Neubau erweitert und wieder aufgebaut.

Sehr schön ist Neukölln auch durch seine Parkanlagen. So wurde der bevölkerungsreiche Stadtteil verschönert und gefällt auch Touristen. Der Comenius Park und der Körnerpark sind besonders zu empfehlen. Der wohl berühmteste Park ist jedoch der Volkspark Hasenheide. Der Park ist 50 Hektar groß und besteht aus zahllosen Spazier- und Wanderwegen. Hier ließ Turnvater Jahn auch den ersten Sportplatz errichten. Heute erinnert ein Denkmal am Eingang des Parks an den berühmten Lehrer. Auch das Trümmerfrauendenkmal ist interessant zu betrachten. Eine moderne Künstlerin hat hier die Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg lebendig werden lassen. Außerdem durchquert der Landwehrkanal Neukölln. Die Uferpromenade eignet sich sehr gut zum Spazierengehen.

Einen Besuch wert ist in Neukölln auch Böhmisch Rixdorf. Dort haben sich im 18. Jahrhundert böhmische Protestanten auf der Flucht aus ihrer Heimat niedergelassen. Sie brachten ihre Kultur mit nach Preußen und errichteten Häuser wie in ihrer Heimat. Beispielsweise ist heute noch das Schulgebäude oder die historische Schmiede zu bewundern. Vielleicht die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Böhmisch Rixdorf ist die Bethlehemskirche. Gottesdienste werden in der Kirche, deren Fundament aus dem Mittelalter stammt, noch nah der alten Liturgie abgehalten.