Berlin Spandau

Spandau ist ein Berliner Verwaltungsbezirk, der sich zum größten Teil am Westufer der Havel befindet und an das Bundesland Brandenburg grenzt. Gebildet wurde der Verwaltungsbezirk Spandau aus dem früheren Stadtkreis Spandau sowie zahlreichen umliegenden Gutsbezirken und Gemeinden. Spandau hat rund 223.579 Einwohner auf einer Fläche von 91,9 km².
Eine der beliebtesten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Spandauer Bezirk ist die Zitadelle Spandau. Dies zeigt auch die weit verbreitete Bezeichnung "Zitadellenstadt Spandau", die dem Bezirk gerne anhaftet. Die Renaissance Festung, die als bedeutendste und besterhaltene ihresgleichen gilt, wurde in den Jahren von 1559 bis 1594 errichtet und befindet sich nord-östlich der Spandauer Altstadt. Gegenüber liegt das Havelufer. Auch die St.-Nikolai-Kirche in der Altstadt gehört zu den bedeutendsten Bauwerken im Bezirk Spandau. Bei der St.-Nikolai-Kirche ist von einer dreischiffigen gotischen Hallenkirche die Rede, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Zur Weihnachtszeit findet sich auf dem Reformationsplatz vor der Kirche eine bemerkenswerte Weihnachtskrippe mit lebenden Tieren während der Weihnachtsmarkt zahlreiche Besucher anlockt.
Spandau bietet an seinem Standort im Westen Berlins viel Natur und viel Wasser. Dort wo Spree und Havel zusammenfließen, ist es ideal, um sich zu erholen oder sich sportlich zu betätigen. Die Natur in Spandau ist bemerkenswert, besteht doch der westlichste Berliner Bezirk zu mehr als 30 % aus Wald- und Grünflächen sowie Landwirtschaftsflächen. Spree, Havel und einzelne Seen bilden zudem rund 900 Hektar Wasserfläche. Die Spandauer Altstadt ist mit ihrer verkehrsberuhigten Fußgängerzone ein willkommener Ort zum Shoppen und Bummeln. Historisch Interessierte können sich in der Altstadt über historische Bauten und alte Fachwerkhäuser freuen.

